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Kunst

Uraufführung/Premiere am 13. Januar 2023
Über Kunst lässt sich bekanntlich streiten, aber was ein monochromes Gemälde – weiß mit weißen Querstreifen – bei drei befreundeten Männern auslöst, damit hätte wohl keiner gerechnet. Nach Monaten des Liebäugelns investiert der Dermatologe Serge sein Erspartes in ein modernes Kunstwerk.
© Theater Ulm

Als er es voller Stolz seinem besten Freund Marc vorführt, reagiert dieser kaltschnäuzig mit Ablehnung und Hohn. Dass er das Ölgemälde sogar mit dem Titel »Scheiße« entwertet, verletzt den Kunstliebhaber zutiefst. Aber auch Marc ist auf hundertachtzig, diese Geldverschwendung kann er nicht tolerieren. Um in dem Konflikt zu vermitteln, haben sie mit ihrem Kumpel Yvan genau den Falschen ins Boot geholt.

Denn dieser scheut jede Konfrontation und ist bereits maßlos mit seiner bevorstehenden Hochzeit sowie einem Jobwechsel – von der Textilbranche zur Papierbranche – überfordert. Gegenseitig schaukeln sich die drei Männer an der weißen Leinwand hoch.

Differenzen, die seit Jahren unter der Oberfläche brodelten, werden nun unverblümt auf den Tisch geknallt. Je ernster sich die drei psychologisch fein herausgearbeiteten Hauptcharaktere nehmen, desto komischer wird das Szenarium für das Publikum. Mit dieser satirischen Dekonstruktion einer Männerfreundschaft gelingt der französischen Autorin Yasmina Reza 1994 ein Welterfolg, der bisher in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde.

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé

Mitwirkende

Maike Häber(Bühnenbild)
Kai Pflüger(Lichtdesign)
Nemanja Leković(Regieassistenz)
Ruth Dohle(Sonstiges)
Oliver Eisenmenger(Bühnentechnik)
Frank Röder(Schauspieler/in)
Stephan Clemens(Schauspieler/in)
Gunther Nickles(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 13. Januar 2023 (Premiere / Uraufführung)

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