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Nathan der Weise

Uraufführung/Premiere am 14. Januar 2023
In Jerusalem während der Kreuzzüge findet der jüdische Kaufmann Nathan sein Haus in Trümmern. Seine Tochter Recha wurde von einem christlichen Tempelritter gerettet, und zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die über Glaubensgrenzen hinweggeht.
© Stutte, Krefeld, 0172-2569952

Als der jüdische Kaufmann Nathan von einer Reise zurückkehrt, findet er sein Haus in Trümmern. Nur knapp ist seine Tochter Recha dem Tod entronnen, denn ein christlicher Tempelritter hat sie aus den Flammen gerettet. Über ihre Glaubensgrenzen hinweg entwickelt sich zwischen den beiden eine wechselvolle Liebesgeschichte.

Während Nathan zum muslimischen Herrscher Sultan Saladin gerufen wird, der ihm eine gefährliche Frage stellt: „Welches ist die wahre Religion?“ Klug ausweichend erzählt ihm Nathan die Geschichte von einem Vater mit drei Söhnen und seinen drei Ringen, die für die drei Weltreligionen stehen …

Mit Nathan der Weise ruft Lessing zum interreligiösen Dialog auf, getragen von Respekt, Toleranz und Humanismus. Schnell wurde sein „dramatisches Gedicht“ zu einem Klassiker der Aufklärung und ist es bis heute geblieben.

Mitwirkende

Gabriele Trinczek(Bühnenbild)
Petra Wilke(Kostümbild)
York Ostermayer(Komponist/in)
Thomas Blockhaus(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 14. Januar 2023 (Premiere / Uraufführung)

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