England Ende des 14. Jahrhunderts: Während das Land vom Bürgerkrieg erschüttert wird, amüsieren sich Sir John Falstaff und seine Freunde – allen voran Kronprinz Henry – in den Kneipen Londons. Der dicke Ritter ist für jeden Spaß zu haben und um keine Ausrede verlegen.
Doch lange kann sich Falstaff nicht vor der politischen Realität verschließen. Inständig ruft König Henry IV seinen Sohn Prinz Hal auf, ihn im Kampf gegen eine neue Allianz von Rebellen zu unterstützen. Auch Prinz Henry möchte den ewigen Zwist mit seinem Vater wegen seines lockeren Lebenswandels beilegen und sich der Krone würdig erweisen. So zieht er für seinen Vater in die Schlacht – und mit ihm Falstaff, der sich nun fernab der warmen Wirtshäuser auf den blutigen Schlachtfeldern beweisen muss.
Die Theaterfassung von Robin Telfer vereint die politischen Geschehnisse aus Shakespeares zweiteiligem Königsdrama «Henry IV» mit dem Lustspiel «Die lustigen Weiber von Windsor» und erhebt den Ritter Falstaff, der im Original nur eine Nebenfigur darstellt, zum Protagonisten.