Der Mythos der Mensch-Maschine hat durch die Fortschritte in der Biotechnologie den Schritt von Science Fiction in unsere Realität getan. Jeden Tag gehen wir enge körperliche Verbindungen mit technologischen Geräten ein – und wo liegt eigentlich die Grenze zwischen Mensch und Cyborg? Mit ihrem eigenen, sezierend-präzisen, rasant schnellen und die Neoklassik schneidenden Bewegungsvokabular überträgt Hélène Blackburn Hoffmanns dunkle Träume in unsere Zeit und versetzt ihre „Coppélia X Machina“ in eine Welt der künstlichen Intelligenz.
Unter der musikalischen Leitung von Patrick Francis Chestnut spielen die Düsseldorfer Symphoniker Kompositionen von Ana Sokolović, die einige ihrer Stücke – wie „Ringelspiel“ oder „Ciaccona“ eigens für diese Uraufführung neu orchestriert hat.


