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Glaube – Liebe – Hoffnung

in Opernhaus Hannover
Uraufführung/Premiere am 11. Februar 2023
Woran glauben wir? Was gibt uns Hoffnung? Welche Rolle spielt Liebe in unserem Leben? Die drei zeitgenössischen Choreografen des Ballettabends Glaube – Liebe – Hoffnung suchen nach ihren eigenen Antworten auf diese Fragen.
© Oliver Farys

„Kann ich eine Mutter sein?“, fragt sich Guillaume Hulot zu Beginn seiner Neukreation M I L K. Dass er die Frage zunächst instinktiv verneint, bringt ihn zum Nachdenken: Ist die Rolle der Mutter nur an ein Geschlecht gebunden? Im Ballettsaal erforscht er diese Frage gemeinsam mit den Tänzer:innen und taucht tiefer in das Thema ein: Inwiefern hat mich meine Mutter beeinflusst? Wer wäre ich ohne sie? Was bedeutet Mutterschaft? In seiner Choreografie treffen die Klänge von Wolfgang Amadeus Mozarts Variationen über das französische Volkslied „Ah! vous dirai-je, Maman“ (deutsch „Ach! Soll ich Ihnen sagen, Mama“) auf die der englischen Rockband The Police.

Medhi Walerski, dem Publikum in Hannover bereits durch das Ballett Prélude bekannt, möchte mit seiner poetischen Tanzsprache dem Unsichtbaren und Ungreifbaren eine Gestalt geben. Zu Beginn der Kreationsphase von Sway stand für ihn die Frage: Was ist Hoffnung? Fließende, harmonische Wechsel zwischen der Gruppe und Einzelnen verleihen der Choreografie etwas Geheimnisvolles und Zeitloses. Begleitet wird das Ballett von einer Auftragskomposition des jungen belgischen Sounddesigners Adrien Cronet, welcher Johann Sebastian Bachs Musik in unsere Gegenwart überträgt.

Marco Goecke hat sich entschieden, dem Publikum eine seiner früheren Arbeiten aus dem Jahr 2014 vorzustellen: In Hello Earth scheint der Choreograf von weit weg auf unsere Erde zu blicken. Aus dieser Außenperspektive betrachtet erscheinen viele Dinge in einem anderen Licht. Dies lädt auch das Publikum ein, darüber nachzudenken, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist. „Es gibt keine Zweitbesetzung für dein Leben. Wohin entscheidest du dich zu gehen? Wir sind nur ein Wimpernschlag im Universum“, so Marco Goecke während der Proben.

Mitwirkende

Guillaume Hulot(Choreografie)
Medhi Walerski(Choreografie)
Marco Goecke(Choreografie)
Takaya Kobayashi(Bühnenbild)
Marvin M'toumo(Kostümbild)
Elana Siberski(Lichtdesign)
Pierre Pontvianne(Lichtdesign)
Udo Haberland(Lichtdesign)
Nadja Kadel(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 11. Februar 2023 (Premiere / Uraufführung)

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