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Fest

in Theaterhaus Jena
Uraufführung/Premiere am 10. Februar 2023
Eine junge Frau sitzt auf der Bühne und fragt sich, was sie erlebt hat und wo sie jetzt steht. Sie sucht nach Antworten und Auswegen und denkt über ihre Ängste und die Bedeutung von Kunst nach.
© Theaterhaus Jena

Sie hat Angst vor … Augen, Angst vor Spiegeln, Angst davor, wenn Leute über den Teufel und den Messias sprechen. Sie erschreckt sich zu Tode, wenn sie ein lautes Geräusch hört. Wenn sie einen halbwegs gruseligen Krimi schaut und darin ein Schuss fällt. Sie schaut kein Peaky Blinders, kein Black Mirror, kein Haus des Geldes, kein Lynch oder von Trier. Sie checkt, ob sie nicht auch denkt, dass sich hinter den Zahlen und Buchstaben der Autokennzeichen eine Bedeutung verbirgt. Ob die Stimmen, die sie durch das offen stehende Fenster hört, keine Stimmen in ihrem Kopf sind. Und sie stellt Fragen.

Kann Denken einen Menschen retten? Kannst du Kunst machen, wenn du dich nicht traust, über den Rand deines eigenen Kopfes zu schauen? Kannst du etwas über eine Sache sagen, vor der du noch Angst hast? Sie wird es zumindest versuchen.

Hanneke van der Paardt, in der Spielzeit 2021/22 Schauspielerin am Theaterhaus Jena, zeigte in der letzten Spielzeit eine Lecture Performance ihres Textes »Fest«. Unter der Endregie von Gillis Biesheuvel bringt sie »Fest« jetzt zur Premiere.

Spielzeiten

Freitag, 10. Februar 2023 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 11. Februar 2023
Freitag, 17. Februar 2023
Samstag, 18. Februar 2023

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