Diese Oper ist Händels schönste satirische Komödie. Die Partitur bewegt sich gewandt zwischen Farce und Tragödie und gibt zu jeder Zeit einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Figuren. Händel verwendet eine für seine Zeit vergleichsweise moderne Musiksprache: Er treibt die Handlung voran, indem er weitgehend auf lange Da-capo-Arien verzichtet, stattdessen kurze Liedformen wählt und Rezitativ und Arie häufig ungewöhnlich eng verzahnt.
„Xerxes“ lebt von einer äußerst intensiven und dadurch packenden Affektsprache und wurde inzwischen zu einem der beliebtesten Bühnenwerke Händels.


