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The Magic Key

Uraufführung/Premiere am 03. Dezember 2022
In einer nahen Zukunft begeben sich vier Astronauten auf eine abenteuerliche Reise ins Weltall, um einen fremden Planeten zu erkunden. Lebensbedingungen und gute Laune stehen dabei im Mittelpunkt ihrer Mission.
© Björn Klein

So landen die Astronauten schließlich auf einem unbekannten Himmelskörper. Die Inszenierung betont das Gemeinschaftsgefühl dieser ungewöhnlichen Protagonisten. Bühne und Kostüm unterstreichen mit ihren nachgezeichneten Himmelskörpern und Sternschnuppen den magischen Charakter dieses Musicals. Der Song "The Magic Key" handelt von einer verstorbenen Person, die über die Welt schwebt und von den anderen singt, die sie vermisst.

Das Motiv der imaginären Reise entwickelt sich hier immer weiter. Und das Science-Fiction-Genre wird ausgereizt. Zuletzt verliert sich die Gruppe im Nebel und erlebt eine schwere Krise. Zuvor ist die Erde mit einem fremden Planeten kollidiert, doch auch diese Katastrophe haben die Astronauten überlebt. Dann geht es in einer geradezu hymnischen Stimmung zurück zur Erde.

Die Musik ist sehr abwechslungsreich und zeigt eine gewisse Nähe zu den Musicals von Andrew Lloyd Webber. "The Magic Key" arbeitet ganz bewusst mit Collagetechnik. Die Hauptdarstellerin bringt ihre Kantilenen zum Teil in Form virtuoser Opernarien ein. Die musikalischen Einflüsse reichen bis zu Wagner und Strauss.

Die Formation liebt das "neue Theater" und es gibt vier Kapitel mit einem von außen betrachtenden Blick auf die Erde. Geld, Hass, Hunger und Schmerz begleiten diese Reise. Die Musik arbeitet stark mit Emotionen und harmonischer Vielschichtigkeit. Die Titel "Go Astronaut Go", "Exposong", "Sterne Chor", "Raum und Zeit" und "Breakup Time" zeigen dies deutlich. Die Hauptdarstellerin verleiht ihrer "Arie" eine gewisse Ironie. Zudem wird beim Song "Zusammenhalt" betont, dass man auch alleine stehen kann.

Die visuelle Vielschichtigkeit triumphiert auch da, wo sich die Handlung in die Länge zieht. Die Philosophin, die Forscherin, der Financier und der Durchschnittsbürger vereinigen sich zuletzt zu einer unschlagbaren Truppe. Riesenapplaus und Bravo-Rufe im nicht voll besetzten Kammertheater.

Mitwirkende

Marius Schötz(Komponist/in)
Florian Kiehl(Bühnenbild)
Andrej Agranovski(Sounddesign)
Ingoh Brux(Dramaturgie)
Camille Dombrowsky(Schauspieler/in)
Elias Krischke(Schauspieler/in)
Noah Baraa Meskina(Schauspieler/in)
Peer Oscar Musinowski(Schauspieler/in)
Marthe Meinhold(Autor/in)
Marius Schötz(Komponist/in)
Camille Dombrowsky(Schauspieler/in)
Elias Krischke(Schauspieler/in)
Noah Baraa Meskina(Schauspieler/in)
Peer Oscar Musinowski(Schauspieler/in)
Florian Kiehl(Bühnenbild)

Spielzeiten

Samstag, 03. Dezember 2022 (Premiere / Uraufführung)

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