Theaterkompass.de Logo

Arthur Aronymus und seine Väter

Uraufführung/Premiere am 10. März 2023
Die christliche Bevölkerung des kleinen Ortes Gesekes ist sich sicher, dass die hier wohnhaften jüdischen Mädchen Hexen sind. Auch die an der Nervenkrankheit »Veitstanz« erkrankte Dora spürt die Bedrohlichkeit der Situation und erzählt ihrem Großvater, dem Rabbi Uriel, was in Geseke passiert.
© Portrait Else Lasker-Schüler

Doch der weiß seinem Lieblingsenkel nicht zu helfen. Lediglich der Kaplan Michalski, dessen Schützling Arthur Aronymus ist, hat einen Einfall, wie die jüdischen Mädchen vor dem drohenden Lynchmord bewahrt und die christlichen Anwohnenden besänftigt werden könnten.

Else Lasker-Schülers 1932 erschienener, erst dreimal inszenierter Theatertext fragt danach, wie Gesellschaftsgruppen unterschiedlichen Glaubens koexistieren können und legt somit den Finger in eine Wunde, die auch heute noch weit offen liegt.

Bundestagspräsidentin a. D. Prof. Dr. Rita Süssmuth ist Schirmherrin dieser Produktion.

Mitwirkende

Markus Meyer(Bühnenbild)
Mathias Mönius(Musikalische Leitung)
Sophia Lungwitz(Dramaturgie)
Udo Groll(Lichtdesign)
Timo Hintz(Sounddesign)
Gernot Schmidt(Schauspieler/in)
Natascha Mamier(Schauspieler/in)
André Lassen(Schauspieler/in)
Alexandra Riemann(Schauspieler/in)
Stella Hanheide(Schauspieler/in)
Hartmut Jonas(Schauspieler/in)
Justus Henke(Schauspieler/in)
Jürgen Roth(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 10. März 2023 (Premiere / Uraufführung)

Teile den Beitrag auf

Background image of the page