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Eugen Onegin

Uraufführung/Premiere am 01. April 2023
Tatjana ist eine melancholische junge Frau, die in ihrer Fantasie lebt. Als der charmante Eugen Onegin in ihr Leben tritt, entfaltet sich eine leidenschaftliche, aber tragische Liebesgeschichte, die von Eifersucht und unglücklicher Liebe geprägt ist.
© Sabine Hayman

Sie schreibt ihm einen Brief, in dem sie ihm, nicht ganz ohne Angst, ihre Liebe gesteht. Onegin kann, wie er behauptet, allerdings keine romantischen Gefühle erwidern und gibt ihr einen Korb. Als Onegin kurz darauf von Lenski dazu gezwungen wird, zu einem Ball mitzukommen, will er ihm dafür eins auswischen und tanzt nur mit Olga. Der Streich hat jedoch ungeahnte Folgen: Lenski wird so eifersüchtig, dass er Onegin zum Duell herausfordert und dabei tödlich verletzt wird. Erst Jahre später traut sich Onegin wieder auf einen Ball, auf dem er die inzwischen mit einem älteren Fürsten verheiratete Tatjana trifft. Onegin verliebt sich nun ebenfalls in Tatjana. Doch obwohl auch Tatjana noch Gefühle für ihn hegt, ist es zu spät.

Alexander Puschkins berühmte und traurige Liebesgeschichte spiegelt erstmals Situationen und Menschen der russischen Gesellschaft unter der Herrschaft der Zaren Alexander I. und Nikolaus I. um 1820 literarisch realistisch wider. Das Versepos wurde 1833 veröffentlicht und gilt als Meisterwerk der russischen Literatur. Es verwundert daher nicht, dass Pjotr Iljitsch Tschaikowsky auf dem Höhepunkt seiner Karriere diese Geschichte für eine Oper aufgriff.

Die Uraufführung 1879 in Moskau dirigierte damals der Pianist Nikolai Rubinstein. Die drei Akte sind in sieben lyrische Bilder aufgeteilt, die die wichtigen emotionalen Momente der Figuren aufzeigen. Tschaikowskys Musik bietet passend dazu russische Volksmelodien im Gewand der romantischen Oper mit Bauernchören, Bällen und so eindringlichen Szenen wie der Briefszene von Tatjana oder dem Duell.

Textfassung für Triquet von Carsten Fuhrmann nach Aussagen von Pforzheimer:innen und Jugendlichen unserer Patenklassen des Hebel- und Kepler-Gymnasiums, ergänzt um Auszüge aus den „Duineser Elegien“ von Rainer Maria Rilke.

Libretto von Konstantin Schilowsky und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky nach Alexander Puschkin / Deutsch von August Bernhard.

Mitwirkende

Paul Jadach(Schauspieler/in)
Jorge Ruvalcaba(Schauspieler/in)
Stamatia Gerothanasi(Schauspieler/in)
Dirk Konnerth(Schauspieler/in)
Felipe Rojas Veloso(Schauspieler/in)
Jina Choi(Schauspieler/in)
Dorothee Böhnisch(Schauspieler/in)
Lukas Schmid-Wedekind(Schauspieler/in)
Aleksandar Stefanoski(Schauspieler/in)
Paula Meisinger(Schauspieler/in)
Thorsten Klein(Schauspieler/in)
Philipp Werner(Schauspieler/in)
Spencer Mason(Schauspieler/in)
Robin Davis(Musikalische Leitung)
Stephan Testi(Bühnenbild)
Inken Meents(Dramaturgie)
Johannes Antoni(Musikalische Leitung)
Andreas Schmidt(Lichtdesign)
Johannes Kriener(Bühnentechnik)
Julia Maschke(Theaterpädagogik)

Spielzeiten

Samstag, 01. April 2023 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 08. April 2023
Sonntag, 23. April 2023
Donnerstag, 27. April 2023
Mittwoch, 07. Juni 2023
Freitag, 09. Juni 2023
Dienstag, 13. Juni 2023

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