Das von Wolfgang Borchert in nur acht Tagen geschriebene Drama draussen vor der tür wurde 1947 uraufgeführt und ist seitdem vielfach neu interpretiert worden. Der Autor erlebte den Erfolg nicht mehr, da er einen Tag vor der Uraufführung starb.
Draussen vor der tür schildert eine zeitlose Geschichte von Menschen, die aus den Kriegen zurückkehren, verwundet und in vielerlei Hinsicht vernarbt. Dies ist ein Karussell der Albträume, das sich immer weiterdreht. Das Karussell beschleunigt sich, und die Landschaften der Angst, der Hoffnung, des Realen und des Fiktiven vermischen sich. Die Elbe quasselt weiter.
Draussen vor der tür ist für alle Menschen ab 14 Jahren, die weiter auf Frieden hoffen. Für alle, die nicht wegschauen wollen und den Versuch machen wollen, mit den Verwundeten der Gegenwart zusammenzuleben.


