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Warum das Kind in der Polenta kocht

in JES Theater
Uraufführung/Premiere am 15. April 2023
„Mein Land kenne ich nur vom Riechen. Es riecht wie das Essen meiner Mutter.“ Die Geschichte eines jungen Mädchens, das zwischen der farbig verklärten Heimat von Zirkus und Wohnwagen und der harten Wirklichkeit des ständigen Fremdseins aufwächst, wird eindrücklich erzählt.
© Junges Ensemble Stuttgart

Auf der Bühne stehen eine Schauspielerin und ein junges Mädchen, die sich der Geschichte von Aglaja Veteranyi stellen. Gemeinsam mit Regisseurin Yeşim Schaub suchen sie in den gegenüberstehenden Perspektiven der Figuren nach dem vielschichtigen, manchmal widersprüchlich verzweigten Gefühl des Fremdseins, das durch präzise gezeichnete Bilder gebrochen wird, und setzen sich eindrücklich damit auseinander.

Wie ist es möglich, die Erfahrung von Heimatlosigkeit trotz unterschiedlicher Geschichten, Alter und Hintergründe zu teilen? Gerade in Zeiten der aktuellen Kriege und Fluchtbewegungen überschneidet sich Aglajas Suche nach einem Ort, an dem sie ankommen kann, untrennbar mit der uns umgebenden Realität.

Mitwirkende

Nela Awokou(Schauspieler/in)
Estelle Schmidlin(Schauspieler/in)
Marthe Labes(Bühnenbild)
Frederic Lilje(Dramaturgie)
Jupp Bertels(Sounddesign)
Lisa Pottstock(Komponist/in)
Sezin Onay(Theaterpädagogik)
Lee Mülders(Sonstiges)

Spielzeiten

Samstag, 15. April 2023 (Premiere / Uraufführung)
Montag, 17. April 2023
Dienstag, 18. April 2023
Mittwoch, 19. April 2023
Mittwoch, 26. April 2023
Freitag, 28. April 2023

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