Sehnsucht, Verlust und Erfüllung werden noch einmal auf die Spitze getrieben, bevor sich das Leben für immer von ihnen verabschiedet. Die Inszenierung verbindet die Tage der Barockmusik mit den ersten Feierlichkeiten zum 375-jährigen Jubiläum des Westfälischen Friedens.
Ganz persönliche Höhepunkte seines Schaffens waren es, die Monteverdi in seinem VIII. Madrigalbuch (Madrigali guerrieri et amorosi) 1638, nur wenige Jahre vor seinem Tod zusammenfasste. Die einzelnen Stücke erzählen von Liebe, Sehnsucht, Verlust, Schmerz und Erfüllung, wie z.B. das Sonett Hor che'l ciel e la terra nach Lyrik von Francesco Petrarca, welches den Abend eröffnen wird, das Lamento della Ninfa nach Ottavio Rinuccini oder das berühmte Combattimento di Tancredi e Clorinda nach Torquato Tasso.
Regisseur Tom Ryser entwickelt einen Abend, der ausgehend von der rückblickenden Perspektive des Alters Bilder für den Kreislauf des Lebens findet. Dabei verbinden sich die Analogien von Krieg und Liebe mühelos mit uns vertrauten Situationen. Die Choreografin Annie Hanauer, die in ihrer Arbeit eine virtuose Tanzsprache mit Erfahrungen aus inklusiver und zugänglicher künstlerischer Praxis vereint, ergänzt mit dem Tanz-Ensemble die Inszenierung.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.


