Theaterkompass.de Logo

Antigone in Butscha

in Schauspielhaus Zürich Pfauen
Uraufführung/Premiere am 04. Mai 2023
Zur Eröffnung der Spielzeit erkennt ein Mensch seine Schuld und übergibt sich dem Gericht. Zum Ende der Spielzeit wird eben jenes Gericht, das durch einen Krieg Ordnung wiederhergestellt hat, selbst angeklagt, Unrecht über Recht gestellt und sich schuldig gemacht zu haben.
© Schauspielhaus Zürich

Nicht nur in der Ukraine, sondern in vielen Ländern der Welt sind Künstler*innen Kriegen, Verfolgung, Schikane und Tod ausgesetzt und müssen jenseits ihrer Heimat Schutz und Arbeit finden. Theater können dazu beitragen, Kunst und Künstler*innen durch die schweren Zeiten der Verfolgung zu begleiten und somit das Bild der Geschichte, wie sie einst geschrieben werden wird, mitzugestalten – hätten nicht Entscheidungen und Zufälle während 2.500 Jahren Sophokles’ Texte bis zu uns heute gerettet, sähen das Theater und vermutlich auch die Welt anders aus.

Mit der ukrainischen Antigone macht das Schauspielhaus den Versuch, an eine Tradition des Schauspielhaus Zürich als Exil-Theater anzuknüpfen und ein Forum zumindest für einige wenige jener Stimmen zu bieten.

Aus dem Ukrainischen von Sebastian Anton

Mitwirkende

Michael Neuenschwander(Schauspieler/in)
Matthias Neukirch(Schauspieler/in)
Karin Pfammatter(Schauspieler/in)
Lena Schwarz(Schauspieler/in)
Sebastian Anton(Dramaturgie)
Lisa Chiara Kohler(Bühnenbild)
Paulina Barreiro(Kostümbild)
Bohdan Lysenko(Komponist/in)
Max Wuchner(Videodesign)
Christoph Kunz(Lichtdesign)
Katinka Deecke(Dramaturgie)
Silvan Gisler(Sonstiges)
Manuela Runge(Theaterpädagogik)
Sarah-Maria Hemmerling(Produktionsleitung)
Julia Zangger(Kostümbild)
Kristina Malyseva(Produktionsleitung)
Luzia Vogt(Bühnenbild)
Michael Durrer(Bühnentechnik)
János Stefan Buchwardt(Bühnentechnik)

Spielzeiten

Donnerstag, 04. Mai 2023 (Premiere / Uraufführung)

Teile den Beitrag auf

Background image of the page