Alice folgt dem Versprechen, Königin werden zu können. Dafür muss sie nur durch einen Wald, in dem man den eigenen Namen vergisst. Dafür gibt es sprechende Blumen, grinsende Katzen, weiße Ritter, die vom Pferd fallen, und im Zug kontrolliert das Kaninchen die Fahrkarten. Hier wird Ungeburtstag gefeiert, ein nie enden wollender Fünf-Uhr-Tee getrunken und weiße Rosen werden rot angemalt. Die Figuren des Wunderlandes haben ihre ganz eigenen Regeln und erfinden jeden Tag neue. Alice will sie alle kennenlernen und verstehen, begegnet ihnen neugierig, mal frech, mal sorgenvoll, mal vornehm höflich. Und dabei wird sie nicht nur größer und kleiner, sie wird regelrecht durcheinandergewirbelt und auf den Kopf gestellt.
Lewis Carrolls Erzählungen „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ zählen zu den bekanntesten Werken der Nonsense-Literatur. Sie vereinen Unsinn mit Phantasie und Spaß. Am Ende ist die Hauptfigur Richterin und Angeklagte in einem Prozess um sich selbst. Dafür wäre es gut, den eigenen Namen zu kennen. Also erinnere dich! Ein buntes Sommertheater-Vergnügen für alle Menschen ab 13 Jahren.
Nach der Erzählung von Lewis Carroll. Aus dem Englischen von Christian Enzensberger. In einer Bühnenfassung von Mona Sabaschus.


