Still Still Life öffnet die Wahrnehmung für die Verflechtung von Stadt, Pflanzen und Menschen. Die Audio-Installation baut auf den ersten Teil von Still Still Life auf: eine Audio-Choreographie für eine verwilderte Brache in der Stadt.
Die Besucher*innen hören über Kopfhörer einen 3D-Soundtrack, der sie ganz in die Wahrnehmung der urbanen Natur eintauchen lässt. Unmerklich stellen sich Verknüpfungen zwischen Umwelt und Menschen her. Dazu gibt es eine Live-Performance, bei der eine Tänzerin das überdimensionale Stoff-Geflecht einbezieht, das auf der Brache bereits in einer Choreographie der Verknüpfung verwendet wurde.
Seit achtzehn Jahren arbeiten SEE! Kollektiv / Alexandra Knieps und SE Struck an Formen von Gemeinschaftskörpern, die auf Verschiedenheit basieren. Durch choreographische Strategien wie Echo, Verstärkung und Vergrößerung werden Gemeinschaftlichkeit und ihre Formen anschaulich. In Still Still Life ist das Geflecht Betrachtungsgegenstand, Erfahrungsraum und künstlerisches Prinzip.
Mit Dank an Ruhrorter.
Aufgrund der großen Nachfrage: Neue Termine im August! Weitere Infos folgen.


