Im Zentrum steht jeweils eine Eifersuchtsgeschichte, in der die betrogene Frau zum Racheengel wird. In „Le Villi“ wird Roberto, nachdem er seiner Verlobten Anna das Herz gebrochen hat, zur Strafe von den Willis, den Geistern verlassener und vor Liebeskummer gestorbener Bräute, zu Tode getanzt. Bei „Cavalleria rusticana“ hat sich Santuzza Turiddu hingegeben, der ihr die Ehe versprochen hatte. Doch dann erfährt sie, dass er eine Affäre mit Lola hat, der Gattin des reichen Fuhrmanns Alfio, und schwört Rache.
Erstmals inszeniert Jürgen Pöckel am Landestheater Niederbayern. Der Dresdner begann seine Laufbahn an der Staatsoperette Dresden und ist seit über 20 Jahren im deutschsprachigen Raum als Musiktheater-Regisseur tätig. Zuletzt war er Operndirektor und stellvertretender Generalintendant der Theater Plauen-Zwickau. Die Ausstattung des Operndoppelabends übernimmt Andrea Hölzl, die Choreografie der „Opera ballo“ „Le Villi“ stammt von Annett Göhre, designierte Ballettdirektorin am Theater Ulm.


