Eröffnet werden die Kleist-Festtage mit der Vernissage der neuen Sonderausstellung „Zwischen Tinte und Tatsache: Kleists ‚Berliner Abendblätter‘“. Diese führt durch die Geschichte einer der ersten Tageszeitungen im deutschsprachigen Raum und erzählt kuriose und interessante Geschichten rund um den Journalismus um 1810.
Am folgenden Tag folgen die nächsten Höhepunkte: die Verleihung des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker:innen sowie die Aufführung eines Stückes, das sich mit dem Thema Essstörungen auseinandersetzt und den Alltag in einer psychiatrischen Klinik zeigt. Die Inszenierung ist eine Koproduktion mit einem renommierten Theater.
Vielfältig geht es an den kommenden Tagen weiter: Das Festivalpublikum kann mithilfe von VR-Brillen in die Welt von Friedrich Nietzsche eintauchen, über Möglichkeiten und Grenzen der Kriminalberichterstattung diskutieren oder hinter die Kulissen eines Medienhauses blicken.
Das Festivalwochenende bietet ein abwechslungsreiches Programm rund um den Namensgeber und dessen Werk. Ein Familiennachmittag lädt dazu ein, die Geschichte kindgerecht kennenzulernen, und das Museum gibt einen exklusiven Einblick in die Sammlung.
Am Abend bringt ein Schauspielensemble das Werk mit einer bekannten Hauptfigur auf die große Bühne. Am Sonntagvormittag lädt ein Schauspieler zum gemeinsamen Lesen von Kleist-Texten ein, während am Nachmittag eine musikalische Lesung stattfindet.
„Wir freuen uns auf sechs intensive Festivaltage, prall gefüllt mit Dichtung, Wahrem, Echten und Falschem, aber vor allem mit Leben“, sagt der Künstlerische Leiter des Festivals. „Frankfurts berühmtester Dichter, Heinrich von Kleist, war ständig auf der Suche und hat Geschichten erfunden, die bis heute inspirieren“, ergänzt die Direktorin des Museums.
Tickets und Festivalpass sind an verschiedenen Kassen erhältlich. Inhaber:innen des Festivalpasses erhalten bei fast jeder Veranstaltung Ermäßigungen. Tickets können auch online bestellt werden.
Die Kleist-Festtage sind eine Produktion der Stadt Frankfurt (Oder) und mehrerer kultureller Institutionen.
Alle Infos sind auf der Festival-Website zu finden.


