Leichter gesagt als getan: Magengrummeln und Lampenfieber, Eifersucht und Ehezwist, leidenschaftliche Diven, anhängliche Fans und – nicht zu vergessen – ein sehr potentes Beruhigungsmittel verschaffen dem armen Max, dem gestressten Saunders und seinem ganzen Theater einen ebenso denk- wie merkwürdigen Opernabend.
Seit die turbulente Musicalkomödie 2011 unter dem Titel „Lend Me a Tenor“ (Leih mir doch mal einen Tenor) im Londoner West End ihre Uraufführung erlebte, begeistert der Theaterspaß mit seiner Mischung aus Big Band-Sound, schmissigen Songs, rasanten Stepnummern, irrwitzigen Gags und beliebten Opernzitaten das Publikum in aller Welt. Das Musical von Brad Carroll und Peter Sham basiert auf Ken Ludwigs großem Komödienerfolg „Otello darf nicht platzen“ aus den 1980er Jahren, der auch vor mehr als zwölf Jahren bereits zu sehen war.
Intendant und Regisseur Markus Hertel ist es gelungen, sich für seine aufwändige Inszenierung die Deutsche Erstaufführung der überarbeiteten Neufassung von 2022 zu sichern. Dort wird aus Verdis „Otello“ nun Leoncavallos „Bajazzo“ – und aus den haarsträubenden Verwechslungen auf, vor und hinter der Bühne ein völlig verrücktes Clownsspektakel.
„Bajazzo darf nicht platzen“ Das Musical Buch und Gesangstexte von Peter Sham Musik von Brad Carroll Nach der Komödie von Ken Ludwig Deutsch von Roman Hinze
Musikalische Leitung Philipp Haag Inszenierung Markus Hertel Ausstattung Erwin Bode Choreografie Tamirys Candido Souza da Silva
Dramaturgie Andreas Frane


