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Warten auf Godot

in Theater in der Josefstadt
Uraufführung/Premiere am 14. Dezember 2023
In einer Zeit der Rat- und Mutlosigkeit warten die Menschen auf Erlösung von der Angst vor Kriegen und Zerstörung. Wie Wladimir und Estragon sind wir traurige Clowns, die im Nirgendwo gelandet sind und auf unseren eigenen Godot hoffen.
© Philine Hofmann

Warten auf Godot – geschrieben im Schatten des großen Krieges, in Zeiten der Rat- und Mutlosigkeit. Vergangenheit? Mehr denn je warten die Menschen heute, in dieser schwarzen, unruhigen Zeit, auf Rettung, auf die Erlösung von der großen Angst vor Kriegen, Seuchen, Zerstörung, dem fortschreitenden Weltuntergang, der Apokalypse.

Und wir? Sind wir nicht alle wie Wladimir und Estragon, traurige Clowns, Wartende, Spielende, am Rande der Landstraße, gelandet im Nirgendwo? Zeitgenossen und Zauberkünstler zugleich. Der Weg ist das Ziel, die Fantasie weist den Weg. Und die Liebe. Dann geht es wieder weiter und weiter. Ein Ringelspiel, Fallen, Aufstehen, neu beginnen.

Und Godot – ist er tatsächlich der lang ersehnte Erlöser? Oder ist es der rätselhafte Pozzo, unterwegs – wohin? – mit seinem unglücklichen Diener, der dazu auch noch Lucky heißt? Erlösung oder böse Verspottung? Wir warten, lachen und weinen mit ihnen, in der Hoffnung auf unseren Godot – oder ist er längst gekommen?

Nach Bernhards Der deutsche Mittagstisch und Ionescos Der König stirbt inszeniert Claus Peymann zum dritten Mal in seiner neuen Heimat.

In der Übersetzung aus dem Französischen von Elmar Tophoven, 1953 (revidierte Fassung von Erika Tophoven, 1993)

Mitwirkende

Paul Lerchbaumer(Bühnenbild)
Su Bühler(Kostümbild)
Jutta Ferbers(Dramaturgie)
Ulrich Eh(Lichtdesign)
Bernhard Schir(Schauspieler/in)
Marcus Bluhm(Schauspieler/in)
Nico Dorigatti(Schauspieler/in)
Stefan Jürgens(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 14. Dezember 2023 (Premiere / Uraufführung)

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