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Im Pantoptikum des Franz K.

in Theater im Zentrum
Uraufführung/Premiere am 12. Januar 2024
Franz Kafka, bekannt für seine einprägsamen Darstellungen des Individuums im Kampf gegen ein übermächtiges Kollektiv, hinterlässt mit seinen Tagebüchern einen tiefen Einblick in seine Gedankenwelt. Diese Werke zeigen nicht nur seine düstere Seite, sondern auch einen hoffnungsvollen und ironischen Kafka.
© Rita Newman

Und in der Tat ging Kafka mit seinen surreal skurrilen Szenarien einer zentralen Frage nach, die uns alle beschäftigt: Wo ist mein Platz in der Gesellschaft?

Weniger bekannt als seine literarischen Texte sind hingegen seine Tagebücher, die er zwischen 1909 und 1923 führte. Bedeutend mehr als eine bloße autobiographische Selbstbetrachtung, eröffnen sie einen neuen Blick auf den Prager Schriftsteller. Sie zeigen nicht nur einen düster verstimmten jungen Mann mit Vaterkonflikt, sondern einen mitunter sehr hoffnungsfrohen, komisch-ironischen und dem Sinnlichen zugewandten Franz Kafka, wie man ihn fallweise nicht erwartet.

Seine bisweilen verfremdeten Darstellungen von einer Welt, wie wir sie kennen, und das Aufbrechen unserer Wahrnehmungen führen nicht selten zu einem neuen Verständnis von vermeintlich Alltäglichem. Durchwoben mit fiktionalen Geschichten bringen die Tagebücher die thematische Essenz seiner literarischen Schriften zum Ausdruck und offenbaren einen abgründigen Kosmos, der den Begriff »kafkaesk« um viele neue Nuancen erweitert.

Mitwirkende

Eva Maria Gsöllpointner(Bühnentechnik)
Lukas Spring(Bühnentechnik)
Jasper Engelhardt(Schauspieler/in)
Valentin Späth(Schauspieler/in)
David Fuchs(Schauspieler/in)
Sophie Aujesky(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 12. Januar 2024 (Premiere / Uraufführung)

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