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Mamma Medea

Uraufführung/Premiere am 27. Februar 2024
Als Jason aus dem fernen Griechenland in Medeas Heimat Kolchis landet, ist die Königstochter augenblicklich von ihm fasziniert. Doch sie weiß, dass dem Fremden hier der Tod droht. Kurzerhand entschließt sie sich, ihm zu helfen, und wird darüber zur Verräterin und Mörderin.
© Sebastian Hoppe

Kaum eine mythische Figur der Theater- und Literaturgeschichte fasziniert von jeher so sehr wie Medea. Die Geschichte der aus ihrer Heimat geflohenen Königstochter, die über magische Kräfte verfügt und sich mitsamt ihrer Familie erst aus Liebe zu Jason, dann aus Rache ins Unheil stürzt, vereint zahlreiche Widersprüche. Auch deshalb regt sie seit fast zweieinhalbtausend Jahren – seit ihrer bekannten Darstellung in Euripides’ Tragödie – immer wieder zur Neubetrachtung in den Künsten, zu Revidierungen und Neuerzählungen an.

Tom Lanoyes zeitgenössische Fassung des berühmten Mythos verbindet Versmaß und moderne Sprache, bewahrt die Archaik des Ursprungs und holt die Tragödie dennoch ins Heute, ohne dabei an thematischer Komplexität einzubüßen.

aus dem Flämischen von Rainer Kersten

Mitwirkende

Anne Ehrlich(Bühnenbild)
Andrea Schraad(Kostümbild)
Fabian Ristau(Komponist/in)
Moritz Grewenig(Videodesign)
Konrad Dietze(Lichtdesign)
Lüder Wilcke(Dramaturgie)
Oliver Simon(Schauspieler/in)
Leonie Hämer(Schauspieler/in)
Christine Hoppe(Schauspieler/in)
Fridolin Sandmeyer(Schauspieler/in)
Matthias Reichwald(Schauspieler/in)
Henriette Hölzel(Schauspieler/in)
Jannik Hinsch(Schauspieler/in)
Sarah Höhne(Schauspieler/in)
Alona Linovytska(Schauspieler/in)
Hennes Neuber(Schauspieler/in)
Jonne Neuber(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Dienstag, 27. Februar 2024 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 06. März 2024
Donnerstag, 28. März 2024

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