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Auslöschung. Ein Zerfall

Uraufführung/Premiere am 09. März 2024
„Auslöschung“ ist der Titel einer Niederschrift, die Franz-Josef Murau in seinem letzten Lebensjahr in Rom verfasst hat. Diese Aufzeichnungen thematisieren seine Herkunft, die seine ganze Existenz zerstört hat.
© Nils Heck

Dieser „Herkunftskomplex“ lässt sich mit dem Namen eines Ortes bezeichnen: Wolfsegg. Hier ist Murau aufgewachsen und hat den Entschluss gefasst, dass er, um seine geistige Existenz zu retten, Wolfsegg verlassen muss. Obwohl er deshalb beabsichtigt, Wolfsegg zu meiden, muss er dennoch dorthin reisen: seine Eltern und sein Bruder sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Dieser erneute Wolfsegg-Aufenthalt macht Murau deutlich, dass er sich von Wolfsegg endgültig lösen muss. Er fasst den Entschluss, über Wolfsegg zu schreiben, und zwar mit dem Ziel, das in diesem Bericht „Beschriebene auszulöschen, alles auszulöschen, das ich unter Wolfsegg verstehe, und alles, das Wolfsegg ist“.

Mitwirkende

Felix Metzner(Autor/in)
Daniel Scholz(Schauspieler/in)
Sebastian Schulze(Schauspieler/in)
Karin Klein(Schauspieler/in)
Alice von Lindenau(Schauspieler/in)
Florian Donath(Schauspieler/in)
Jörg Friedrich Schmidt(Schauspieler/in)
Thomas Stemmer(Schauspieler/in)
Claus Janus(Schauspieler/in)
Carmen Gavach(Schauspieler/in)
Pasqualino Ponzi(Schauspieler/in)
Helmut Schleeger(Schauspieler/in)
Karina Gessner(Schauspieler/in)
Kati Tolle(Schauspieler/in)
Anneliese Neudecker(Bühnenbild)
Elena Kreuzberger(Kostümbild)
Oliver Brunner(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 09. März 2024 (Premiere / Uraufführung)

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