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Zentralfriedhof

Uraufführung/Premiere am 19. April 2024
Herbert Fritsch beschäftigt sich in Zentralfriedhof mit der Vorstellung des Eigenlebens der Toten. Menschen jedweder Kultur, Bildung oder sozialen Herkunft liegen hier gemeinsam beieinander.
© Andreas Jakwerth: Herbert Fritsch

Der Tod ist ein Fehler, dem sich Herbert Fritsch in Zentralfriedhof vollumfänglich widmen wird. Fritsch interessiert, wie man Sterben richtig spielt oder warum es Geisterbahnen gibt. Der Wiener Zentralfriedhof ist für Fritsch viel mehr als eine letzte Ruhestätte. Eine Parallelwelt tut sich dort also auf. Es geht ihm nicht um die vielen prominenten Künstler und Künstlerinnen, sondern um die Vorstellung des Eigenlebens der Toten an diesem Ort. Männer und Frauen, Alte und Kinder, Menschen jedweder Kultur, Bildung oder sozialen Herkunft liegen hier gemeinsam beieinander.

Herbert Fritsch nähert sich dieser Gemeinschaft der Toten vorsichtig an, voller Zärtlichkeit. Er will nicht anekdotisch von den Toten erzählen, sondern – wer hätte es gedacht – komisch. Fritsch wird die Komik suchen, die wir entwickeln, um unsere und seine Furcht vor dem Tod zu verbergen. Wer Beerdigungen und Trauerfeiern besucht hat, weiß, was auch diese Zusammenkünfte neben der Tragik an komischem Potential bereithalten. Fritsch fragt sich, wie die Toten kommunizieren und wie die „scheene Leich“ – die pompöse Beerdigung – sich präsentiert. Und wie das Leben nach dem Tod aussehen mag. Wäre doch schön, wenn er uns einen Ausweg zeigen könnte.

Mitwirkende

Bettina Helmi(Kostümbild)
Elena Kreuzberger(Kostümbild)
Maria-Lena Poindl(Kostümbild)
Hubert Wild(Musikalische Leitung)
Yahya Micah James(Choreografie)
Friedrich Rom(Lichtdesign)
Sabrina Zwach(Dramaturgie)
Gunther Eckes(Schauspieler/in)
Dorothee Hartinger(Schauspieler/in)
Sabine Haupt(Schauspieler/in)
Arthur Klemt(Schauspieler/in)
Hans Dieter Knebel(Schauspieler/in)
Elisa Plüss(Schauspieler/in)
Dunja Sowinetz(Schauspieler/in)
Tilman Tuppy(Schauspieler/in)
Paul Wolff-Plottegg(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 19. April 2024 (Premiere / Uraufführung)

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