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Franz Kafkas »Der Prozess«

in Großes Haus
Uraufführung/Premiere am 03. Mai 2024
Franz Kafka erhält von seinem Arzt das Todesurteil und verlangt von seinem Freund Max Brod, alle seine Schriften zu vernichten. Doch Brod kommt dieser Bitte nicht nach und veröffentlicht posthum das berühmte Werk »Der Prozess«, das die Ohnmacht des Individuums gegenüber einer unverständlichen Bürokratie thematisiert.
© Kerstin Schomburg

Er gibt 1925 das Romanmanuskript »Der Prozess« heraus, das den Weltruhm des zu Lebzeiten weitgehend unbekannten Dichters mitbegründet: Dem Angestellten Josef K. wird an seinem 30. Geburtstag mitgeteilt, dass gegen ihn ab sofort ein Prozess im Gange ist. Doch den Grund des Verfahrens erfährt er nicht, auch kommt er nicht in Haft. Er versucht, das ihm vorgeworfene Vergehen zu erfahren, doch seine Bemühungen bleiben vergeblich. Immer stärker werden die Gefühle der Ohnmacht und die Belastung durch die ihm unbekannte Schuld. Immer tiefer gerät er in das undurchschaubare wie allgegenwärtige Getriebe der Justiz, die kurz vor seinem 31. Geburtstag, ohne dass ein Urteil ergeht, die Strafe an Josef K. vollstreckt.

Kafka erfasst das Ausgeliefertsein an eine fühllose und umfassend wirksame Bürokratie so anschaulich wie beklemmend, dass das Werk als Lektüre, Verfilmung, Oper oder Schauspiel nach wie vor in Bann zieht.

Mitwirkende

Christine Hielscher(Kostümbild)
Johannes Grebing(Lichtdesign)
Nemanja Leković(Bühnentechnik)
Oliver Eisenmenger(Bühnentechnik)
Ruth Dohle(Sounddesign)
Daniel Hipp(Tänzer/in)
Frank Röder(Schauspieler/in)
Christel Mayr(Schauspieler/in)
Adele Schlichter(Schauspieler/in)
Emma Lotta Wegner(Schauspieler/in)
Stephan Clemens(Schauspieler/in)
Gunther Nickles(Schauspieler/in)
Vincent Furrer(Schauspieler/in)
Maurizio Micksch(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 03. Mai 2024 (Premiere / Uraufführung)

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