Dem Patriarchen Fjodor Karamasow, einem habgierigen Trinker und ekelhaften Lüstling, wünschen im Grunde alle nichts Gutes. Dann wird der Alte ermordet. Der Verdacht fällt auf Dimitri. Doch wer ist wirklich schuld am Tod? Was bedeutet Schuld? Fjodor Dostojewskis letzter Roman ist ein Monumentalwerk: ein Kriminalroman, ein Familienroman, ein philosophischer Essay, ein Kosmos der großen Menschheitsfragen um Schuld und Gewissen, Freiheit und Besessenheit, um die Wirklichkeit des Bösen und die Frage, was wir hoffen können. In Dostojewskis Welt sterben die Patriarchen, nicht das Patriarchat.
Laura Linnenbaum befragt mit einer Besetzung aus acht Schauspielerinnen dieses berühmte Werk der Weltliteratur aus der Perspektive der Gegenwart.
Deutsch von Swetlana Geier in einer Bearbeitung von Laura Linnenbaum und Wolfgang Michalek.
Regie Laura Linnenbaum, Bühne Valentin Baumeister, Kostüme Philipp Basener, Video Jonas Englert, Dramaturgie Alexander Leiffheidt.


