Theaterkompass.de Logo

Ich rufe meine Brüder

Uraufführung/Premiere am 16. Mai 2024
In Stockholm 2010 erschüttert eine Autobombe die Stadt und lässt Angst und Misstrauen aufkommen. Amor, der Student und Freund, gerät ins Fadenkreuz der Verdächtigungen und beginnt, sich selbst zu beobachten, während die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen.
© Tobias Witzgall

Es gilt, unsichtbar zu werden. Sich zu rasieren. Nicht aufzufallen. Er ist unschuldig, oder? Amor ist doch kein Terrorist – er ist Student, bester Kumpel, hilfsbereiter Cousin und fürsorglicher Enkel. Doch zusehends fängt Amor an, sich selbst zu beobachten. Ist das schon paranoid, oder ist die Stadt tatsächlich in Angst erstarrt? Möglichst normal und vor allem unauffällig versucht er trotzdem, seinem Alltag nachzugehen. Aber wie sieht „normal“ eigentlich aus, wenn man plötzlich zur Projektionsfläche von Vorurteilen wird? Schnell wird deutlich, wie leicht sich die Wahrnehmung von Täter und Opfer, von Realität und Einbildung verwischen und manipulieren lässt. „Ich rufe meine Brüder“ zeigt, wie brüchig diese Grenze ist und wie leicht sich die Blicke manipulieren lassen in einer Gesellschaft, die zwanghaft alles beobachten muss.

Die Romane und Dramen von Jonas Hassen Khemiri zeigen mit klarem und gleichzeitig poetischem Blick die Probleme und Herausforderungen unserer Gesellschaft.

Ab 13 Jahren

Mitwirkende

Philipp Eckle(Kostümbild)
Clément de Dravo(Dramaturgie)
Younes Tissinte(Schauspieler/in)
Aaron Röll(Schauspieler/in)
Leyla Bischoff(Schauspieler/in)
Lisa Fertner(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 16. Mai 2024 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 18. Mai 2024
Mittwoch, 22. Mai 2024
Freitag, 24. Mai 2024
Samstag, 25. Mai 2024
Montag, 27. Mai 2024 (Schulvorstellung)
Mittwoch, 29. Mai 2024 (Schulvorstellung)
Montag, 03. Juni 2024 (Schulvorstellung)
Dienstag, 04. Juni 2024
Montag, 10. Juni 2024 (Schulvorstellung)
Dienstag, 11. Juni 2024

Teile den Beitrag auf

Background image of the page