Um ihren Vater zu retten, erklärt sich Belle bereit, in Zukunft an der Seite eines ungeheuerlichen Scheusals in einem verwunschenen Schloss zu leben. Die Zeit mit dem ungewöhnlichen Hausherren erweist sich als komfortabler als zunächst angenommen, doch das Heimweh nach ihrer Familie wird zur Herausforderung.
Doch einen Haken hat das Ganze: Ist sie nach einer bestimmten Frist nicht freiwillig ins Schloss zurückgekehrt, ist es um das Biest geschehen. Belle ist gezwungen, hinter die Fassade zu blicken und sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden.
„Die schöne und das biest“ ist ein Märchen-Klassiker, der nie aus der Mode kommt und die stets aktuelle Frage nach dem Verhältnis von Sein und Schein sowie Gut und Böse stellt. Auch die Erkenntnis, dass man vermutlich zuerst seine eigenen Bedürfnisse begreifen muss, bevor man jenen der anderen Platz macht, rückt in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt ist es eine Geschichte, die Mut macht, Vorurteile zu hinterfragen, anstatt eine vermeintliche Wahrheit als gegeben hinzunehmen.
Regisseur und Autor Henry Mason entführt in seiner neuen Fassung in eine Märchenwelt von verzauberten Bräutigamen, singenden Rosen, sprechenden Pferden und rachsüchtigen Hexen. Diese etwas andere Version der beliebten alten Geschichte wird ein Theaterfest der Fantasie voll überraschender Wendungen.