Der Soldat Woyzeck rasiert seinen Hauptmann, der ihn wegen seiner unehelichen Beziehung kritisiert. Woyzecks Geliebte Marie, die ein Kind von ihm erwartet, hat sich Woyzeck zunehmend entfremdet und lässt sich die Avancen eines Tambourmajors gefallen. Woyzeck stellt sich einem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung. Währenddessen beschenkt der Tambourmajor Marie mit Ohrringen, die sie vor Woyzeck nicht verstecken kann. Dessen Zustand verschlechtert sich zunehmend, in seiner Eifersucht wird er gegenüber Marie sogar gewalttätig.
Im Wirtshausgarten tanzen Marie und der Tambourmajor öffentlich miteinander. Der geistig behinderte Karl riecht Blut in der Luft. Die Stimmen in Woyzecks Kopf, die ihn auffordern, Marie mit einem Messer zu erstechen, wollen nicht schweigen. Er gerät mit dem Tambourmajor aneinander. Nach dem Tanz besucht Woyzeck Marie und lädt sie zu einem nächtlichen Spaziergang ein. An einem Teich erinnert er sie an die gemeinsame glückliche Zeit, bevor er sie ersticht.
Nach einem Stück von Georg Büchner. Songs und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan. Konzept von Robert Wilson. Textfassung von Ann-Christin Rommen und Wolfgang Wiens. Musikalische Leitung Max Renne. Inszenierung Manfred Weiß. Co-Regie & Choreografie Natalie Holtom. Bühne & Kostüme Timo Dentler, Okarina Peter. Licht Marco Dietzel. Video Konrad Behr. Dramaturgie Martin Lühr.


