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Jeeps

in neues theater Halle (Gebäude)
Uraufführung/Premiere am 14. Juni 2024
In Deutschland wird jährlich eine immense Summe vererbt, doch die Umverteilung bleibt aus. Eine neue Idee sieht vor, Erbschaften zu verlosen, was zu unerwarteten Begegnungen und Konflikten führt.
© Theater Halle

Dafür gibt es in einer nahen Zukunft in Deutschland ein neues System: Das Erbe wird nicht mehr wie bisher den Erbberechtigten zugesprochen, sondern verlost. Doch wer wird das organisieren? Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es nicht eine Lösung hätte: Die Arbeitsagentur wird beauftragt. So treffen künftig in den Wartehallen die ehemals Superreichen auf die Arbeitssuchenden. Das kann nur explodieren – und es explodiert. So werden irrwitzige neue Solidargemeinschaften geschlossen, Kinder als soziale Diplomat*innen von ihren Eltern in die Büros vorgeschickt, Amtspersonen als Geiseln genommen und die Jeeps auf dem Parkplatz arg in Mitleidenschaft gezogen.

Was als Gedankenexperiment schon seit den 1970ern immer wieder besprochen wurde, macht Autorin Nora Abdel-Maksoud zu einer handfesten Komödie für vier hochtourige Protagonist*innen. Fand die Uraufführung 2021 in München, in einer der reichsten deutschen Städte, statt, drehen sich die Vorzeichen in Halle als eine der ärmsten Städte um. Oder?

Mitwirkende

Gordon Kämmerer(Komponist/in)
Louisa Robin(Bühnenbild)
Gordon Kämmerer(Kostümbild)
Janina Laßmann(Dramaturgie)
Kinga Schmidt(Schauspieler/in)
Sybille Kreß(Schauspieler/in)
Harald Höbinger(Schauspieler/in)
Max Thommes(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 14. Juni 2024 (Premiere / Uraufführung)

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