Bereits vor zehn Jahren begann Komponist Patrick Cassidy mit der Arbeit an der Oper „Dante – From Inferno to Paradise“. Nachdem er die Arie „Vide cor meum“ für den Film „Hannibal“ komponiert hatte, riet ihm das komplette Team, eine komplette Oper daraus zu machen. Neun Jahre später las Cassidy, der Bücher über Geschichte liebt, einiges über Dante. Ausgehend von dessen autobiographischem Jugendwerk „Vita Nuova“, in dem Dante seine Liebe zu Beatrice beschreibt, und der „Göttlichen Komödie“ hat Patrick Cassidy das Libretto zu seiner „Dante“-Oper geschrieben. „Bei Dante sind für mich drei Dinge wichtig: Beatrice, sein Betrug und seine Verbannung aus Florenz. Das mussten die Hauptpfeiler der Oper sein“, so der Komponist. Martha De Laurentiis, die Produzentin des Films „Hannibal“, wollte die Oper in Verona herausbringen. Aber sie verstarb während der Covid-Pandemie, und alles wurde abgesagt.
Dann kam Intendant Reinhardt Friese ins Spiel: Ihm war die Arie „Vide cor meum“ in den Filmen „Hannibal“ und „Königreich der Himmel“ aufgefallen. Als er sich über die Besetzung der Filme kundig machte, stieß er auf den Namen Patrick Cassidy und erfuhr von seiner „Dante“-Oper. Er nahm Kontakt auf, und Patrick Cassidy war interessiert an einer Uraufführung seiner Oper. Ziel Reinhardt Frieses als Regisseur ist es, in „Dante“ den Stoff der beiden großen Werke von Dante so auf die Bühne zu bringen, dass das Publikum die Geschichten versteht, ohne „Vita Nuova“ und „Die göttliche Komödie“ gelesen zu haben. „Die „Göttliche Komödie“ ist wie ein Road Movie, eine Reise durch Inferno und Purgatorium zum Paradies.
Die Aufführung findet in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln statt.


