Außerdem sind Neukompositionen von Johanna Doderer, Born in Flamez und Stefan Schneider zu hören. Die musikalische Leitung hat die schwedische Dirigentin Marit Strindlund. Die letzte Neuproduktion ist die Uraufführung von "Der rote Wal", die vom "Deutschen Herbst" als Märchen über Widerstand und Gewaltmonopole erzählt. Das Libretto schreibt der als Maeckes bekannte Rapper, Singer-Songwriter und Texter Markus Winter. Die Musik ist von Vivian und Ketan Bhatti.
Zwei Neuproduktionen werden außerdem von Generalmusikdirektor Cornelius Meister geleitet. In der Regie von Bastian Kraft wird Mozarts "Idomeneo" aufgeführt. Die kontinuierliche Beschäftigung mit der Wiener Klassik gehöre für ihn zu den zentralen Aufgaben, so Meister. Mit Bastian Kraft verbinde ihn ein enges künstlerisches Band. Außerdem dirigiert Cornelius Meister die Revue-Operette "Casanova" von Johann Strauss und Ralph Benatzky.
Unter der musikalischen Leitung von Nicholas Carter präsentiert Axel Ranisch mit "Der Spieler" seine zweite Prokofjew-Oper. Und die Regisseurin Silvia Costa zeigt in einer Neuinszenierung Giuseppe Verdis "Otello", dirigiert von Stefano Montanari mit Matthew Polenzani in der Titelpartie und Esther Dierkes als Desdemona.
Intendant Viktor Schoner möchte das Hinterfragen von Gewohnheiten, emotionale Grenzgänge und die Erweiterung des Genres Oper zum zentralen Thema machen. Man darf gespannt sein.


