Achim Freyer, kürzlich zum Regisseur des Jahres gekürt, arbeitet an einer neuen Inszenierung des Ring des Nibelungen. Er setzt auf eine leichte und transparente Bühnenästhetik, in der Musik, Text, Bewegung, Farbe und Licht gleichberechtigt wirken.
Über die Probenarbeit sagt Achim Freyer: „Der Ring ist ein Untier, ist aggressiv und lauert auf das Publikum – also auch auf mich. Eine falsche Bewegung, und man bekommt eine gewaltige Reaktion“.
Freyer erhofft sich „den Zugang zu den elementaren geheimnisvollen Quellen des Stoffes zu finden, hinab zu den Müttern, und diese ans Licht zu bringen.“