Als wichtige Vertreterin des Typus’ der Reformopern von Gluck – Musik sollte der Handlungsdramaturgie dienen und nicht nur technisch aufwändiges, schönes Beiwerk sein – nimmt Alceste in der Operngeschichte einen wichtigen Platz ein.
Die italienische Erstfassung der Oper erlebte ihre Uraufführung 1767 im Wiener Burgtheater; rund neun Jahre später wurde in Paris die französische Fassung des Werkes erstmals gegeben.
An der Wiener Staatsoper wurde Alceste 1885 erstmals gegeben und bis zum Jahr 1957 gespielt.
Tragédie-opéra in drei Akten, Text von Marie Louis Gand-Leblanc nach Ranieri de’ Calzabigi.
Dirigent: Ivor Bolton, Regie: Christof Loy, Bühne: Dirk Becker, Kostüme: Ursula Renzenbrink, Licht: Olaf Winter, Bewegungschoreographie: Thomas Wilhelm, Chorleitung: Thomas Lang.

