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all inclusive

Uraufführung/Premiere am 24. Oktober 2018
Julian Hetzel hinterfragt in seiner Performance die Ästhetisierung von Gewalt und die Sprengkraft des Krieges der Bilder und Medien. Um das Prinzip „Erschaffen durch Zerstören“ zu untersuchen, importierte er mehrere Kilogramm Trümmer aus einem syrischen Kriegsgebiet nach Mitteleuropa.

In einer Reise durch einen temporären Ausstellungsraum stellt „all inclusive“ Kunst und Krieg, Touristen und Geflüchtete, Wirklichkeit und Vorstellungskraft einander gegenüber. Das Publikum schaut einer Führung durch ein Museum zu, in dem die Wirklichkeit zurückschlägt. Können wir aus Empathie Kapital schlagen, indem wir Menschen andere Menschen betrachten lassen?

Julian Hetzel arbeitet als Regisseur, Musiker und Künstler. Zwischen 2014 und 2016 war Hetzel Artist in Residence des SPRING Performing Arts Festival Utrecht. Seit 2017 werden seine Arbeiten vom Kunstzentrum CAMPO in Gent koproduziert. Hetzel ist Mitbegründer der Leipziger Elektropop-Band Pentatones. In der Residenz zeigte er bisher seine Inszenierungen „I’m not here says the void“ (2016) und „The Automated Sniper“ (2018).

Mitwirkende

Anne-Catherine Kunz(Kostümbild)
Sabine Mangeleer(Bühnentechnik)
Korneel Coessens(Bühnentechnik)
Piet Depoortere(Bühnentechnik)

Spielzeiten

Mittwoch, 24. Oktober 2018 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 25. Oktober 2018
Freitag, 26. Oktober 2018
Samstag, 27. Oktober 2018

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