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Anna Iwanowa

Uraufführung/Premiere am 29. Oktober 2022
Anna Iwanowa sieht sich mit einer finanziellen Krise und einer stagnierenden Ehe konfrontiert. Als sie sich in den Sohn ihrer Nachbarn verliebt, stellt sich die Frage, ob sie den Mut findet, ihr Leben zu ändern.
© Felix Grünschloß

Dort verliebt sich deren Sohn Sascha heillos in die deutlich ältere Iwanowa. Ein neues Glück wäre denkbar. Denn nach dem Tod ihres Mannes scheint der Weg frei für eine neue – sie auch finanziell sanierende – Liebe zum jungen Sascha. Doch Iwanowa ist eine hoffnungslose Melancholikerin. Sie zweifelt an der Kraft der Liebe wie an der Zweckhaftigkeit zu Handeln. Der unbeirrbare Glaube an Fortschritt und eine glückliche Zukunft ist ihr abhanden gekommen. Das menschliche Leben empfindet sie in all seiner Absurdität und Lächerlichkeit als vollkommen sinnlos.

Schauspieldirektorin Anna Bergmann wirft einen neuen Blick auf Tschechows erstes Theaterstück Iwanow und erzählt aus der Perspektive der in dieser Inszenierung weiblichen Titelfigur. Die privaten Schicksale ereignen sich in Bergmanns Inszenierung vor dem Hintergrund einer nahenden globalen Katastrophe – es droht das Ende der Welt, wie wir sie bisher kannten.

Mitwirkende

Volker Hintermeier(Bühnenbild)
Lane Schäfer(Kostümbild)
Heiko Schnurpel(Sounddesign)
Tabea Martin(Choreografie)
Anna Haas(Dramaturgie)
Sarah Sandeh(Schauspieler/in)
Jannek Petri(Schauspieler/in)
André Wagner(Schauspieler/in)
Timo Tank(Schauspieler/in)
Antonia Mohr(Schauspieler/in)
Andrej Agranovski(Schauspieler/in)
Anne Müller(Schauspieler/in)
Bayan Layla(Schauspieler/in)
Sascha Göpel(Schauspieler/in)
Ute Baggeröhr(Schauspieler/in)
Marielle Layher(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 29. Oktober 2022 (Premiere / Uraufführung)

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