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Aus dem Bleistiftgebiet: Felix-Szenen

in Stadttheater Bern
Uraufführung/Premiere am 15. Februar 2019
Robert Walser gehört zu den wichtigsten Schweizer Schriftstellern, wurde jedoch erst nach seinem Tod in den Kanon der großen Literaten aufgenommen. Seine Felix-Szenen sind eine Ode an kindliche Freiheit und den Mut, unbeschwert zu denken, benennen sie doch ohne Sentimentalität den Wunsch nach Fürsorge und Anerkennung.

Den Schweizer Schriftsteller Robert Walser verbindet eine lange Geschichte mit der Stadt Bern. Zwischen 1921 und 1933 wohnte er in der Berner Altstadt und in der Heilanstalt Waldau. In diesen Jahren schrieb Walser viele Texte in winziger Mikrogrammschrift, darunter die sogenannten Felix-Szenen. Aber wer ist Felix? – Die Felix-Szenen von Robert Walser wurden bereits 1991 in der Mansarde des Berner Stadttheaters aufgeführt und erleben nun eine Neuinszenierung durch den deutschen Nachwuchsregisseur Henri Hüster. Dieser stellt sich mit diesem Stück erstmals dem Berner Publikum vor. Henri Hüster begibt sich auf eine behutsame Suche nach der Bedeutung der Felix-Szenen in Walsers Leben und inszeniert einen Abend, an dem neben Felix Walsers Sprache die Hauptfigur sein wird.

Am 20. Februar 2019 findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch mit dem Leiter des Robert Walser-Zentrums, Reto Sorg, und Regisseur Henri Hüster statt.

Bild: Robert Walser

Mitwirkende

Selina Howald(Bühnenbild)
Jasmine Lüthold(Kostümbild)
Lea Lustenberger(Dramaturgie)
Natalie Broschat(Regieassistenz)
Reto Sorg(Sonstiges)

Spielzeiten

Freitag, 15. Februar 2019 (Premiere / Uraufführung)
Mittwoch, 20. Februar 2019
Dienstag, 26. Februar 2019
Freitag, 08. März 2019
Samstag, 23. März 2019

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