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Aus dem bürgerlichen Heldenleben

Uraufführung/Premiere am 23. November 2017
Der Musterbürger Theobald Maske fürchtet um seine Reputation, als seiner Frau in aller Öffentlichkeit die Hose verrutscht. Das kleine Malheur zieht windige Subjekte an, die die Attraktivität der jungen Frau sofort erkennen.

Der gute Theobald ist hin- und hergerissen. Zwar gilt es die Ehre zu wahren, doch ein paar zahlungskräftige Untermieter sind auch nicht zu verachten.

Gut 25 Jahre später hätte Theobalds Sohn Christian allen Grund zur Zufriedenheit, denn eben erst ist er zum Generaldirektor eines international operierenden Unternehmens ernannt worden. Aber sein snobistischer Ehrgeiz reicht weiter. Er möchte seine bürgerliche Herkunft abschütteln und sich durch Heirat den Zugang zu höheren Kreisen verschaffen. Oder, wie er es nennt, »den Abgrund zwischen Herkommen und errungener Stellung« überbrücken. Gut, dass er genügend Geld hat, um sich den ersehnten Abstand zu kaufen.

In Carl Sternheims Zyklus »Aus dem bürgerlichen Heldenleben«, zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden, sind die Bürger alles andere als Helden. Auf bissige Weise betreibt Sternheim in seinen Komödien die Demaskierung der Familie Maske.

Mitwirkende

Matthias Schaller(Bühnenbild)
Carolin Wirth(Kostümbild)
Moritz Terebesi(Komponist/in)
Wolfgang Behrens(Dramaturgie)
Atef Vogel(Schauspieler/in)
Llewellyn Reichman(Schauspieler/in)
Tobias Lutze(Schauspieler/in)
Kruna Savić(Schauspieler/in)
Frank Scarron(Schauspieler/in)
Benjamin Mandelstam(Schauspieler/in)
Aloysius Palen(Schauspieler/in)
Benjamin Krämer-Jenster(Schauspieler/in)
Christina Tzatzaraki(Schauspieler/in)
Sybil Hull(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 23. November 2017 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 25. November 2017
Mittwoch, 13. Dezember 2017

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