Das Programm der Autorentheatertage 2018 ist komplett. Schon im November hat die Jury aus 143 eingesandten Theatertexten die drei Stücke gekürt, die am Ende des Festivals in der Langen Nacht der Autor_innen ihre Uraufführung erleben werden:
- Koproduktion mit dem Burgtheater Wien: europa flieht nach europa, ein dramatisches gedicht in verschiedenen tableaus von Miroslava Svolikova, Regie: Franz-Xaver Mayr
- Deutsches Theater Berlin: In Stanniolpapier von Björn SC Deigner, Regie: Sebastian Hartmann
- Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich: Eine Version der Geschichte von Simone Kucher, Regie: Marco Milling
Erstmals starten die Autorentheatertage mit einem internationalen Auftakt. Mit Blick auf die eigene Geschichte und die wachsende Zusammenarbeit mit Künstler_innen aus Osteuropa und Russland war es an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen und auch bei den Autorentheatertagen ein Fenster nach Osten zu öffnen. Vier Gastspiele neuer Stücke und bemerkenswerter Inszenierungen aus Georgien, Litauen und Polen untersuchen auf der Folie von Mythen und Klassikern Vergangenheit und Gegenwart – das Gesellschaftspolitische wie das Persönliche. Eine junge Generation von Regisseur_innen blickt zurück in eine post-kommunistische Vergangenheit, setzt sie mit einer beunruhigenden Gegenwart ins Verhältnis und formuliert radikale Utopien für die Zukunft. Einführungen, Tischgespräche und der Stücke- und Lese-Parcours Ostwärts rahmen das Gastspielprogramm und laden zum direkten Austausch ein.
Aus der Vielzahl neuer Stücke, die in den vergangenen Monaten im deutschsprachigen Theaterraum uraufgeführt wurden, hat Bernd Noack zusammen mit der Dramaturgie des Deutschen Theaters acht herausragende Inszenierungen ausgewählt, die vorgestellt werden.
Rahmenprogramm:
Autor_innen Salon - Outdoor: Hannes Oppermann begrüßt folgende Autoren und Autorinnen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn auf dem Vorplatz, der Eintritt ist frei:
- Laura Naumann vor Das hässliche Universum
- Robert Menasse vor Die Hauptstadt
- Thomas Köck vor Die Zukunft reicht uns nicht
- Yael Ronen vor Gutmenschen
Alle Infos: www.deutschestheater.de

