Die Choreografin und bildende Künstlerin Magda Korsinsky hat zusammen mit zehn Schwarzen Frauen Verhaltensmuster des Alltags, gestische Routinen und Wiederholungen des Selbst betrachtet. Diese Muster prägen uns sowohl unbewusst als auch bewusst und bilden sich unter dem Druck der Dominanzgesellschaft aus. In "Patterns" wird eine Choreografie entwickelt, die als Archiv selbstbestimmter Gesten und als neue Komposition des Handelns Schwarzer Frauen dient.
"Patterns" ist die dritte Arbeit von Magda Korsinsky, in der sie die Gesten und die Eigensinnigkeit als Ausgangspunkt zur Reflexion Schwarzer Identitäten in Deutschland nimmt. Während in der vorherigen Arbeit die Beziehungen Schwarzer Frauen zu ihren weißen Großmüttern thematisiert wurden, steht nun die Gegenwart Schwarzer Frauen im Alter zwischen 17 und 59 im Mittelpunkt.


