Sein Chef durchlebt ein Karussell der Emotionen, vom Gefühl der Verantwortlichkeit bis zur Wut. Bartleby bleibt ein Rätsel und spricht seinen unkonventionellen persönlichen Wunsch zum Erstaunen aller einfach aus. Damit ist er einzigartig in einer Gesellschaft, die Anpassung verlangt, damit das System funktioniert.
Nina de la Parra, 1987 in Amsterdam geboren, inszeniert an vielen niederländischen und deutschen Theatern. Neben der Regie schreibt sie ihr eigenes feministisches Musik- und Comedyprogramm, in dem sie in vier Sprachen über Kolonialismus, Sexualität und Doppelmoral redet und eigene Lieder mit einer deutschen Hausband aufführt. Gemeinsam mit dem Ensemble wird sie sich auf eine Recherchereise begeben und Melvilles Text um private, gesellschaftliche, politische und musikalische Haltungen erweitern.

