Zwei weltberühmte Geschichten nacheinander an einem Abend, zwei Klassiker, die klug und hochpräzise in die Nahaufnahme gehen: Beide spielen in Gesellschaften, in denen immer wieder politisch motivierte Feuer gelegt werden. „Scherz ist die drittbeste Tarnung. Die zweitbeste: Sentimentalität. Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand.”
Max Frisch erzählt vom Fabrikanten Biedermann, der in einer Welt voller Brandherde einfach nichts falsch machen will – mit fatalem Ausgang.
Bei „Fahrenheit 451“ ist eine neue Zeit schon da: Die Menschen leben in einer Welt, in der Bücher verboten sind und im Auftrag der Regierung aufgespürt und verbrannt werden – und zwar von niemand anderem als Guy Montag und seinen Kollegen von der Feuerwehr. Doch dann lernt Montag die junge Clarisse kennen, und beginnt, Bücher zu retten…
„Biedermann und die Brandstifter“ / „Fahrenheit 451“: Zwei hochaktuelle Appelle für das freie Denken

