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Brundibár

in Kammerspiele
Uraufführung/Premiere am 19. Mai 2019
Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen, doch sie haben kein Geld. Als sie den Leierkastenmann Brundibár beobachten, haben sie eine Idee, die jedoch nicht sofort Erfolg hat.

Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen.

Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von Brundibár eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Mitwirkende

Hans Krása(Autor/in)
Pavel Kunz(Autor/in)
Ulrike Gmeiner(Autor/in)
Ekaterina Klewitz(Komponist/in)
Ekaterina Klewitz(Musikalische Leitung)
Regina Rösing(Bühnenbild)
Barbara Teuber(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 19. Mai 2019 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 26. Mai 2019
Donnerstag, 06. Juni 2019
Donnerstag, 13. Juni 2019
Freitag, 14. Juni 2019
Sonntag, 23. Juni 2019
Freitag, 06. September 2019

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