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Cabaret

Uraufführung/Premiere am 23. Februar 2019
Am Silvestertag 1929 erreicht der junge amerikanische Schriftsteller Cliff Bradshaw auf seiner Recherchereise durch Deutschland Berlin. Dort lernt er die exzentrische Sängerin Sally Bowles kennen, und gemeinsam tauchen sie in das wilde Berliner Nachtleben ein.

Die beiden werden ein Paar und stürzen sich gemeinsam in das wilde und dekadente Berliner Nachtleben. Doch Hitlers Machtergreifung wirft ihre Schatten voraus. Spätestens, als die Verlobungsfeier von Fräulein Schneider mit dem jüdischen Obsthändler Herrn Schultz in einem rassistischen Eklat endet, wird offenbar, dass die Nazibewegung in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen ist und zunehmend die offene und tolerante Atmosphäre der Weltstadt vergiftet. Cliff und Sally müssen entscheiden, ob es für sie eine Zukunft in Berlin geben kann.

In rasanter Geschwindigkeit wird Cliff hineingezogen in eine Vielfalt von Lebensentwürfen, deren Protagonisten, so der Regisseur Mark Zurmühle, «der Wunsch eint, ihr Leben so zu führen, wie sie es sich vorstellen. Ein Leben in Freiheit, in dem sie so sein können, wie sie sind.» Cliff Bradshaw steht im Zentrum dieser Traumtänzer und reitet mit auf der Woge der Euphorie – um dann mit wachsendem Erschrecken zu erkennen, wie sich im Zuge des aufkommenden Nationalsozialismus alles in einen Alptraum verwandelt. So erzählt das 1966 uraufgeführte Musical «Cabaret» für Zurmühle «nicht nur von der großen Hingabe an ein selbstbestimmtes Leben, sondern auch von dem Moment, in dem Ängste und Gewalt den Traum von Toleranz und Menschenwürde zerstören.»

Die Ambivalenz des gesellschaftspolitischen Umbruchs Anfang der 1930er Jahre spiegelt sich nicht nur in den berührenden Figurengeschichten, sondern auch in der Musik – in dem Nebeneinander der von Kurt Weill inspirierten Songs und mitreißenden Shownummern im Rhythmus der Goldenen Zwanziger.

Auf der Grundlage der autobiographischen Texte des Schriftstellers Christopher Isherwood entwickelten der Komponist John Kander und der Texter Fred Ebb das 1966 uraufgeführte Musical Cabaret, das im Rhythmus der Goldenen Zwanziger pulsiert – ein Tanz auf dem Vulkan. Songs wie «Willkommen Bienvenue Welcome», «Money» und «Cabaret» haben es weltberühmt gemacht – wie auch die kongeniale Kino-Interpretation des Stoffes mit Liza Minnelli als Sally Bowles.

Mitwirkende

Jan-Hendrik Ehlers(Musikalische Leitung)
Andrea Danae Kingston(Choreografie)
Eleonore Bircher(Bühnenbild)
Cornelia Schmidt(Kostümbild)
Nadja Hess(Dramaturgie)
Luise Peters(Bühnentechnik)
Anita Hauch(Bühnentechnik)
Birgit Ermers(Bühnentechnik)
Dayen Tuskan(Bühnentechnik)
Dorothea Maria Müller(Schauspieler/in)
Henning Bäcker(Schauspieler/in)
Sascha Maria Icks(Schauspieler/in)
Jakob Tögel(Schauspieler/in)
Isabel Zeumer(Schauspieler/in)
Kay Krause(Schauspieler/in)
Juliane Schwabe(Schauspieler/in)
Marc Vinzing(Schauspieler/in)
Lidia Melnikova(Tänzer/in)
Rena Somehara(Tänzer/in)
Judith Urban(Tänzer/in)
Ilario Frigione(Tänzer/in)
Edward Hookham(Tänzer/in)
Helge Mark Lodder(Tänzer/in)
Nigel Moore(Musiker/in)
Marco Priedöhl(Musiker/in)
Matthias Strass(Musiker/in)
Stephan Werner(Musiker/in)
Olaf Satzer(Musiker/in)
Jörn Fröhlich(Bühnenbild)
Cansu Incesu(Kostümbild)
Christian Keul(Komponist/in)
Wara Cajias(Choreografie)
Christin Ihle(Dramaturgie)
Juliane Nowak(Theaterpädagogik)
Philip Lütgenau(Regieassistenz)
Ben Knop(Schauspieler/in)
Jorien Gradenwitz(Schauspieler/in)
Mechthild Grabner(Schauspieler/in)
Lisa Grosche(Schauspieler/in)
Artur Molin(Schauspieler/in)
Camil Morariu(Schauspieler/in)
Simon Olubowale(Schauspieler/in)
Christian Simon(Schauspieler/in)
Chris Nonnast(Schauspieler/in)
Victoria Schmidt(Schauspieler/in)
Sven Brormann(Schauspieler/in)
Jürgen Helmut Keuchel(Schauspieler/in)
Daniel Sempf(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 23. Februar 2019 (Premiere / Uraufführung)

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