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Der Freischütz

Uraufführung/Premiere am 11. Juni 2018
In Carl Maria von Webers Oper kämpft der Jägerbursche Max mit seiner Unfähigkeit zu schießen, während er von dem teuflischen Caspar verführt wird, Freikugeln zu gießen. Die Geschichte entfaltet sich zwischen Liebe, Verzweiflung und dem Einfluss dunkler Mächte.

Max, sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschuss alles, ist in Verzweiflung darüber und wird schließlich von Caspar dazu verleitet, sogenannte Freikugeln zu gießen, wovon sechs unfehlbar treffen, die siebte jedoch dem Teufel gehört. Diese soll das arme Mädchen treffen und Max zur Verzweiflung und Selbstmord führen. Der Himmel beschließt es jedoch anders. Beim Probeschuss fällt zwar Agathe, aber auch Caspar als Opfer des Satans, während Agathe nur aus Schrecken fällt – warum, ist im Stück entwickelt. Das Ganze schließt freudig.

Mit dieser Neuinszenierung ist Carl Maria von Webers 1821 in Berlin uraufgeführte romantische Oper in drei Aufzügen nach 19 Jahren wieder zu erleben. Es folgten mehrere Neuproduktionen, wobei die jüngste 1995 in einer Regie von Alfred Kirchner stattfand. Der Freischütz wurde insgesamt 477 Mal in zehn unterschiedlichen Produktionen gezeigt.

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Tomáš Netopil, der betont, dass er die ursprüngliche Form der Oper zeigen möchte. Er hebt die große Kraft der Kontraste hervor, die in der damaligen Zeit wirksam war und bis heute eine große Wirkung entfaltet. Auch der Einsatz von Volksmusik-Klängen spielt eine Rolle, um das Menschliche und das romantische Sujet zu unterstreichen.

Der Regisseur Christian Räth bringt neue Perspektiven in die Handlung ein, indem er Max nicht nur als Jäger, sondern als Künstler und Komponisten darstellt. Diese Neuproduktion zeigt ein Künstlerdrama, in dem sich der Protagonist zwischen seiner Verantwortung gegenüber seiner Schöpfung und seinen Mitmenschen entscheiden muss.

Das Publikum erlebt somit auf der Bühne Max’ Innenschau, während Realität und Visionen einander wechseln und überlappen. Diese Inszenierung beleuchtet die inneren Konflikte des Komponisten und die Herausforderungen seiner kreativen Schaffenskraft.

Mitwirkende

Tomáš Netopil(Musikalische Leitung)
Gary McCann(Bühnenbild)
Thomas Hase(Lichtdesign)
Nina Dunn(Videodesign)
Vesna Orlic(Choreografie)
Thomas Lang(Ensemble)
Ottokar Adrian Eröd(Schauspieler/in)
Cuno Clemens Unterreiner(Schauspieler/in)
Agathe Camilla Nylund(Schauspieler/in)
Ännchen Daniela Fally(Schauspieler/in)
Caspar Alan Held(Schauspieler/in)
Max Andreas Schager(Schauspieler/in)
Ein Albert Dohmen(Schauspieler/in)
Kilian Gabriel Bermúdez(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Montag, 11. Juni 2018 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 14. Juni 2018
Sonntag, 17. Juni 2018
Mittwoch, 20. Juni 2018
Montag, 25. Juni 2018
Donnerstag, 28. Juni 2018

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