Pietro Mascagni entwickelt ganz im Sinne des Verismo eine realistische Musiksprache über schroffe sizilianische Dorfsitten. Santuzza, eine junge Bäuerin, muss erkennen, dass ihr Verlobter Turridu nicht von seiner früheren Geliebten Lola lassen kann, was zu einem tödlichen Duell führt.
Auch Ruggero Leoncavallos Bajazzo handelt von einem Mord aus Eifersucht. Nedda möchte sich aus ihrem Leben als Wanderschauspielerin an der Seite ihres Mannes und Prinzipals Canio befreien und mit ihrem Geliebten Silvio fliehen. Doch der eifersüchtige Tonio entdeckt Canio kurz vor der Vorstellung seinen Nebenbuhler. Spiel und Wirklichkeit vermischen sich: Was die begeisterten Zuschauer noch für eine gekonnte Commedia dell’arte-Komödie halten, wird plötzlich tödlicher Ernst.
Cavalleria rusticana und Der Bajazzo ergänzen sich zu einem emotionsgeladenen Abend.
Musikalische Leitung GMD Lutz de Veer, Regie/Kostüme Hinrich Horstkotte, Bühne Siegfried E. Mayer, Dramaturgie Vera Gertz, Sophie Walz.