Come out now! ist ein Projekt von RomaTrial e.V. und Maxim Gorki Theater / Studio Я für das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas. Die Biennale will der zeitgenössischen Kunst der Roma-Communities und ihrer Relevanz für aktuelle öffentliche Diskurse in Europa Sichtbarkeit verschaffen.
Insbesondere die feministische und queere Roma-Bewegung macht die Wechselwirkung zwischen Rassismus, Sexismus und Homophobie deutlich und offenbart, dass die Grenzen der Feindseligkeit gegenüber „den anderen“ leicht zu verschieben sind – und dass an einem gewissen Punkt jede und jeder von uns einer Minderheit angehört. Unter dem Titel Come out now! formulieren die Künstler*innen daher eine Einladung an alle, sich zu solidarisieren.
Im Mittelpunkt der Biennale stehen die Lange Nacht des Coming-Outs mit kollektiv erarbeiteten Performances, eine Parade mit Kundgebung und Musik sowie die Ausstellung GYPSYLAND, eine Retrospektive auf das Werk des bildenden Künstlers Damian Le Bas, auf dessen Initiative hin die erste Roma-Biennale ins Leben gerufen wurde. Damian Le Bas studierte am Royal College of Art London. Er war einer der Künstler*innen, die das Projekt Paradise Lost, den ersten Roma-Pavillon im Rahmen der Biennale in Venedig 2007 realisierten. Weitere Details unter www.roma-biennale.eu. Informationen über das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas unter www.romaday.org.
In Gedenken an Damian Le Bas (30. Januar 1963 – 9. Dezember 2017, Großbritannien), Initiator der 1st Roma Biennale. Ein Projekt von RomaTrial e.V. und Maxim Gorki Theater / Studio Я für das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung des Collegium Hungaricum Berlin. Die Retrospektive GYPSYLAND findet in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung statt.

