Dating-Plattformen wie Tinder & Co. haben das Liebesleben des modernen Menschen grundlegend verändert. Auf ihren Profilen inszenieren die UserInnen die scheinbar vorzüglichste Version ihrer selbst, es wird kaschiert, geflunkert, getäuscht. Aber wohin führt diese Selbstoptimierung in unseren Liebesbeziehungen? Sind die potentiellen LiebespartnerInnen wirklich authentisch? Solche und ähnliche Fragen stellten bereits W. A. Mozart und Lorenzo da Ponte in ihrer weltberühmten Oper Così fan tutte.
Der junge Regisseur Maximilian von Mayenburg nimmt sich des Opernklassikers an und transportiert ihn in die Zeit von Tinder & Co. Er setzt seine ProtagonistInnen in eine After-Party-Situation, wo sie vom listigen Barkeeper Alfonso zu wirren Liebesexperimenten in seiner Bar verführt werden. Von Mayenburg ist dem Berner Publikum bereits bestens bekannt als Regisseur von The Turn of the Screw in der Saison 2016.2017.
Dramma giocoso in zwei Akten von W. A. Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Kevin John Edusei
Regie: Maximilian von Mayenburg
Bühne: Christoph Schubiger
Kostüme: Marysol del Castillo
Chor: Zsolt Czetner
Dramaturgie: Johanna Danhauser

