Drei seiner großen Komödien stehen in diesen Tagen auf dem Spielplan und zur Diskussion: "Ein Sommernachtstraum" in der Inszenierung von Michael Thalheimer, "Was ihr wollt" inszeniert von Amélie Niermeyer sowie Tina Laniks Version von "Der Widerspenstigen Zähmung". Begleitet werden die Inszenierungen von verschiedenen Vorträgen und Gesprächen.
Eröffnet wird das Festival von Tobias Döring, dem Präsidenten der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Unter dem Titel "Ein Wald, ein Traum! Shakespeares Sommernachtstraum als Prüfstein des Regisseurs" hält Peter W. Marx den Eröffnungsvortrag über den "Sommernachtstraum", der im Anschluss zu sehen ist.
Elfi Bettinger spricht in ihrem Vortrag "Shakespeares Komödien – Wenn die Lust der Liebe Leiden schafft" über Geschlechterrollen und Identitätstausch, rasende Leidenschaft und leidvolle Erfahrung, grausames Werbespiel und existenzielle Not in seinen Komödien. Im Anschluss daran spricht Bettinger bei "Shakespeares Frauen" mit den beiden Regisseurinnen Tina Lanik und Amélie Niermeyer über die Frauenfiguren in ihren aktuellen Inszenierungen.
Zum Abschluss des Festivals steht wieder Tina Laniks Interpretation von Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" auf dem Spielplan.
Karten sind online unter www.residenztheater.de erhältlich.

