Zwölf Jahre lang leben Prospero und seine Tochter Miranda bereits auf einer einsamen Insel, nachdem Prosperos Bruder Antonio ihn um sein Herzogtum gebracht hat. Doch die Insel ist nicht nur einsam, sondern auch magisch – auf ihr leben Waldgeister, Feen und obskure Gestalten, die alle ihrem Zaubermeister Prospero treu ergeben sind.
Nach und nach wachen die Passagiere an den Stränden der Insel auf und erleben dort allerlei Wunderliches und Absurdes. Und auch Miranda wähnt sich wie im Traum, hat sie doch neben ihrem Vater noch nie ein anderes männliches Wesen zu Gesicht bekommen… Gernot Plass‘ Überschreibung von William Shakespeares „Der Sturm“ zeigt den Zustand zwischen Wachen und Träumen, Leben und Tod, Herrschen und Beherrscht-Werden und stellt die große Frage danach, ob und wie es eine Versöhnung mit dem Leben wie mit dem Tod geben kann.
Regie führt Gernot Plass. Bühnen- und Kostümbild stammen von Alexandra Burgstaller. Dramaturgie liegt bei Kerstin Car.
Karten gibt es an der Theaterkasse im Service-Center der Landesbühne sowie online unter www.landesbuehnenord.de.